[Bücher] Glen Cook – Shadow Games

“Shadow Games” ist der fünfte (oder vierte – das kommt darauf an ob man “Silver Spike” als vierten oder fünften sieht – für mich war es der vierte) Band aus der “Black Company” Reihe von Glen Cook. Über die anderen Bände habe ich keine Reviews geschrieben, die hatte ich schon lange gelesen bevor ich überhaupt angefangen habe zu bloggen😉 Wer die Serie nicht kennt, sollte also hier nicht weiterlesen und mit “Black Company” anfangen, ich persönlich kann Spoiler zumindest gar nicht austehen!

“Shadow Games” beginnt auf jeden Fall da, wo “White Rose” aufgehört hat. Die Kompanie besteht nur noch aus wenigen Männern und hat beschlossen, die Annalen zurück nach Khatovar zu bringen. Wobei sich herausstellt, dass die ältesten Bände der Annalen verloren gegangen sind und deshalb niemand genau weiß wo sich Khatovar eigentlich befindet. Croaker beschließt der Spur der Kompanie Geschichte zu folgen soweit sie bekannt ist und hofft irgendwann wo zu landen, wo er Khatovar auf einer Karte finden kann. Der Weg führt sie also zuerst wieder zurück nach Beryl, wo auch “Black Company” angefangen hat, und von da aus weiter in den Süden. Daher auch der Zusatz “First Book of the South”. Hat man “Silver Spike” vorher gelesen, so weiß man natürlich schon die ersten Etappen, ist man ihnen doch mit Case und Raven schon gefolgt.

Wie auch in den beiden vorhergehenden Büchern spielen einige Kapitel an anderen Orten und führen zum eigentlichen Haupthandlungsstrang hin, in dem man auch eine ganze Reihe alter Bekannter wieder trifft. Wer das ist, soll hier natürlich nicht verraten werden.

Bevor der Punkt aber erreicht wird, zieht sich die Handlung leider etwas. Die verbleibende Kompanie stößt zwar manchmal auf mehr oder auch weniger Gegenliebe (je nachdem ob sie an einen Ort kommen für oder gegen den sie gekämpft haben), ansonsten passiert aber leider wenig außer Andeutungen auf spätere Ereignisse. Während bei den ersten Bänden klar war, dass die “große Geschichte” die Auseinandersetzung wischen der Lady, dem Dominator und der White Rose sein muss, tappt man hier in der Hinsicht völlig im Dunkeln. Ungefähr ab der Hälfte kommt die Handlung jedoch richtig ins Rollen und die verschiedenen Stränge werden wieder zusammengeführt.

Insgesamt fand ich das Buch doch wieder äußerst spannend und gut erzählt. Ich mag es, dass Glen Cook seine Charaktäre immer wieder vor Entscheidungen stellt bei denen man das Gefühl hat, dass kein Weg der “richtige” ist. Hier verfolgt jeder seine eigenen Ziele, egal wie moralisch einwandfrei diese sind. Wem schon die anderen Teile der Serie gefallen haben, dem kann ich “Shadow Games” nur weiterempfehlen – es bleibt spannend und wirft einen Haufen unbeantworteter Fragen auf!

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