[Bücher] Ken Follett – Eye of the Needle

Nachdem ich vorletztes Jahr mal “Pillars of the Earth” und “World Without End” von Ken Follett gelesen hatte, stand der Autor schon länger auf meiner Sollte-ich-mal-mehr-suchen Liste. Da die aber seeeehhhhr lang ist, hat sich das gezogen und es gibt ja so viele gute Bücher die einen ablenken. Während “Pillars of the Earth” und “World Without End” in den Bereich historische Romane fallen gehört “Eye of the Needle” in das Genre, in dem Follett eigentlich “zu Hause” ist: Spionage.

Der Großteil des Buches spielt im Jahr 1944 in England. Zu dieser Zeit war es das Ziel der Briten, ihre Landung in der Normandie zu vertuschen indem sie eine komplette gefälschte Armee aufgestellt haben, die darauf hinweist, dass die Landung in Wirklichkeit bei Calais stattfindet. Dazu wurden z.B. Pappflieger und Barrackskelette errichtet, die aus der Luft wie echt aussehen und gefälschte Funksprüche gesendet.

“Die Nadel” ist ein deutscher Agent, der in England stationiert ist. Und wenn man dem Buch glauben kann, auch der einzige, der etwas zustande bringt. Um den Deutschen Sicherheit zu geben wo der Angriff erfolgt, erhält er den Auftrag die Armee zu inspizieren. Das wollen die Briten, die der “Nadel” schon länger versuchen auf die Spur zu kommen natürlich verhindern, und so beginnt eine Verfolgungsjagd durch England. Durch die verschiedensten Tricks entkommt die “Nadel” immer wieder seinen Verfolgern und versucht ein U-Boot zu erreichen, das auf ihn vor der Küste bei Aberdeen wartet. Im Laufe dieser Reise trifft er allerdings auch auf Lucy, eine Begegnung die bei ihm Zweifel und Unsicherheit säht.

Das Buch wird abwechselnd von der “Nadel”, Lucy und zwei britischen Geheimdienst Mitarbeitern erzählt, die die Verfolgung leiten. Insgesamt ist das Buch wieder sehr gut geschrieben, was mir besonders gut gefällt ist, dass die Verfolung nicht übertrieben ist. Statt aberwitzigen Stunts und übermenschlichen Leistungen entkommt die “Nadel” meist eher mit Köpfchen. Und wird auch mithilfe von Hinweisen und logischem Denken gefunden. Der einzige Kritikpunkt für mich ist, dass der Verlauf der Story sehr vorhersehbar ist. Nicht die Details, also die Tricks und Kniffe, die beide Seiten anwenden, sondern der “generelle” Verlauf. Andererseits wissen wir ja schon aus den Geschichtsbüchern, dass die Vertuschungsaktion der Briten geklappt hat…

Insgesamt fand ich “Eye of the Needle” sehr gut, Ken Follett hat einfach einen Erzählstil, der mir gut gefällt und mich fesselt. Und somit haben es direkt ein paar weitere Bücher von ihm auf meine Lese-Liste geschafft… ich glaube die wird niemals  kürzer😉

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