Be Sure to Wear Flowers in Your Hair

This post has been in my queue for a very long time now! Sometime in June I entered a giveaway by Becky at Make me do and actually won a lovely baker boy hat! I promised to take some pictures of it and show her, but all (!) the photos I took looked horrible. So I’m very sorry Becky, I haven’t forgotten this, I just had to find the time to get better pictures! And I’m fairly new at self-photography, so this took quite a lot of tries. But at last, here’s one I like:

Me myself with Becky's baker boy hat!

Me myself with Becky’s baker boy hat!

Is it not a fabulous hat? I love it! As she said in her post it’s a very light fabric and I already wore the hat quite often when it was really hot in Germany and the sun was trying to bake my head every day on my way to work. I’m convinced I noticed lots of envious looks from the people around me ­čśÇ

So thanks a lot Becky, I’ll surely wear it again next summer!

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I’m on Bloglovin’!

If you don’t have a WordPress account and don’t like emails (I’m certainly sometimes annoyed by all those update mails fluttering in my inbox), you can now follow my blog on bloglovin’!

There’s a button on the right sidebar, just klick it ­čÖé

I really like this option, since I’ve noticed that I’m mostly following wordpress blogs because it’s just easier to click follow and have posts appear in news feed than having to check your mails regularly for updates. With bloglovin you can follow all blogs you want (if the owner claimed it there) independant of the platform they’re on. So convinient!

Have a great week!

PS: The skirt for the Sew Weekly Reunion is coming along nicely and I managed to get all my fabrics washed over the weekend. If I don’t get too distracted I might be done by next week. My biggest problem seems to be that I lost some weight since measuring myself for the skirt, so I now have to change the fitting. I’m trying not to be annoyed by this ­čśë After all, it’s a good thing, isn’t it?

The Shirts Are Dead! – Long Live the Shirts!

Auf Facebook ist mir heute eine interessante Frage untergekommen: “Schreibt und lest ihr gerne ├╝ber pers├Ânliche Ereignisse auf Blogs?” Ehrlich gesagt habe ich bis dahin noch gar nicht dar├╝ber nachgedacht, sondern einfach “frei Schnauze” geschrieben, was mir wichtig vorkam. Nun, au├čer ├╝ber etwas, ├╝ber das ich mich bis jetzt nicht getraut habe zu schreiben – das Abnehmen. Allerdings bin ich ├╝ber Freshly Pressed von WordPress neulich ├╝ber diesen wundervollen Beitrag gestolpert: “I sold my Fat Jeans on eBay and now I want them back” und habe dar├╝ber auch diesen Blog gefunden: Our Personal Journey. Beim Lesen ist mir aufgefallen, wie sehr es mir selbst hilft ├╝ber die Erfahrungen von anderen Leuten zu lesen, deshalb will euch hier einmal ├╝ber meine eigenen Erfahrungen in der Hinsicht berichten.

Ich k├Ąmpfe selbst seit Jahren mit meinem Gewicht, habe immer wieder versucht meine Ern├Ąhrung zu ├Ąndern, mit Sport angefangen und habe es bis jetzt nie l├Ąnger als zwei Monate geschafft. Ich hab keine Ahnung wie viel ich wirklich wiege (ich mag keine Waagen), aber habe daf├╝r ein Ma├čband. Braucht man ja auch zum Klamotten n├Ąhen. Und als ich so im Herbst mit dem N├Ąhen richtig angefangen habe, hat mir das, was ich da abgelesen habe, so ├╝berhaupt nicht gefallen. Klar, mit Kleidung kann man viel vertuschen und ich kam mir nicht h├Ąsslich vor – aber trotzdem fiel damit der endg├╝ltige Beschluss, dass ein paar Kilo weg m├╝ssen.

Gut Ding will bei mir aber auch Weile haben und so hab ich erstmal ├╝berlegt und ├╝berlegt wie genau ich da vorgehen will. Was ich eigentlich langfristig erreichen will. Einfach rausgehen und joggen klingt zwar gut, hab ich bis jetzt aber noch nie durchgehalten. Also hab ich beschlossen zuerst etwas ├╝ber Ern├Ąhrung zu erreichen. Von Di├Ąten halte ich ├╝berhaupt nichts, das ist f├╝r mich immer nur eine zeitweise Umstellung, aber nichts was mir dann auch dauerhaft hilft, mein Gewicht zu halten. Und so sch├Ân der Gedanke auch ist, schnell mal 10 Kilo loszuwerden, wollte ich dann doch lieber etwas machen, was zwar l├Ąnger dauert aber daf├╝r auch h├Ąlt. JoJo-Effekt und so.

Im Februar bin ich dann eines morgens aufgewacht und hab beschlossen, dass das der Tag ist, an dem ich nicht nur dar├╝ber nachdenke, was ich anders machen k├Ânnte, sondern hab einfach mal angefangen. Bei ganz logischen Dingen. Also mittags in der Kantine Salat statt Bratkartoffeln als Beilage w├Ąhlen. Oder wirklich konsequent Gem├╝se. Zum Gl├╝ck mag ich das Gr├╝nzeug eh, da f├Ąllt das leicht. Und nach dem Essen nicht mehr mit den Kollegen zum B├Ącker gehen und eine Nussschnecke kaufen. Dann hab ich mit einem Freund geredet, der auch ein paar Monate vorher angefangen hatte abzuspecken, und der da ├Ąhnliche Ansichten wie ich vertritt. Der hat damit angefangen, abends einfach keine Kohlenhydrate mehr zu essen. Hab ich mal n bisschen in der gro├čen Weite des Internets angeschaut und das Prinzip unter “Schlank im Schlaf” gefunden. Voodoo, dachte ich mir. Hab aber trotzdem genauer gelesen, und so Voodoo ist das gar nicht. Basiert eigentlich darauf, dass man versucht seinen Blutzuckerspiegel nicht so sehr durcheinander zu bringen, da das die Fettverbrennung lahmlegt. Also daraufhin ein bisschen was ge├Ąndert. Und siehe da, im April hab ich festgestellt, dass meine Hosen ein bisschen lockerer sitzen und meine T-Shirts nicht so eng sind… hilft wohl was. Im ├╝brigen bin ich dann bei folgendem Essensplan geblieben: morgens M├╝sli mit Joghurt (ich hab mehrere Sorten und diverse Zusatzzutaten daheim so dass es nicht langweilig wird) und manchmal frischem Obst, mittags eigentlich alles (wobei ich da schon sehr auf die Auswahl der Speisen achte, und als Beilage meistens wirklich Salat nehme) und abends keine Kohlenhydrate (also Fleisch, Fisch, Gem├╝se, Salate… Antipasti eignen sich auch super dazu, halt ohne Brot). Unter der Woche klappt das durchgehend sehr gut, am Wochenende hab ich meistens einen Tag, wo ich das zu sehr durcheinander haue, klappt aber trotzdem ganz gut. Was mir daran gut gef├Ąllt ist, dass ich eigentlich auf keine Speisen wirklich verzichten muss, wie das eine Di├Ąt vorschreiben w├╝rde.

Das einzige, was ich gar nicht mehr kaufe, ist Schokolade. Das war schon immer meine gro├če Sucht. Die kann ich tafelweise essen. Zu Stresszeiten auch locker 100 g am Tag. Ich hab aufgeh├Ârt, Schokolade zu kaufen, denn wenn sie daheim ist, kommt sie IMMER viel zu schnell weg. Aber daf├╝r habe ich ein Triple-Choc-M├╝sli gekauft, das wird ab jetzt mein Sonntagsfr├╝hst├╝ck, zum Genie├čen mit frischen Obst. Kuchen liebe ich auch, vor allem selbstgebackenen. Habe ich dadurch gel├Âst, dass ich nur noch backe wenn ich bei jemandem zu Besuch bin. Da ess ich dann ein St├╝ck, freue mich dar├╝ber, aber habe die Verlockung nicht daheim rumstehen.

Ende April hab ich dann noch ein bisschen was an meinen Bewegungsgewohnheiten ge├Ąndert, benutze jetzt keine Rolltreppen und Aufz├╝ge mehr und laufe am Nachmittag lieber 20 Minuten zum Bahnhof statt die Stra├čenbahn zu benutzen.

Im Mai war ich dann recht inkonsequent, hatte zu meinem Geburtstag ja Kuchen und Cupcakes da, war zu oft beim Grillen eingeladen abends und auf dem Beastival hab ich auch nicht unbedingt darauf geachtet, was ich so esse. Trotzdem hab ich da nicht zugenommen.

Tja, und jetzt muss ich irgendwie mal anfangen meine Hosen enger zu n├Ąhen, die schlackern. Und die T-Shirts, die in den letzten ein bis zwei Jahren gekauft habe langsam auch. Daf├╝r passen mir jetzt wieder die, die ich davor gekauft habe – daher auch der Titel des Posts ­čśë

In Zahlen hei├čt das ├╝brigens, dass z.B. mein Taillen-, Brust- und H├╝ftumfang ungef├Ąhr je 6 cm geringer geworden ist. Das ist schon eine ganze Kleidergr├Â├če. Und eine Jeans, die ich vor ├╝ber zwei Jahren mal gekauft hatte, die mir letztes Jahr zu eng war, sitzt jetzt angenehm. Sogar eher besser als zum Kaufdatum. Am Wochenende war ich auch zum ersten Mal seit zwei Jahren wieder in einem knielangen Rock unterwegs und hab mir im Spiegel gefallen ­čÖé So kann es weitergehen. Ich denke, dass nochmal mindestens genausoviel weg sollte, und dann schau ich weiter.

Mit Sport hab ich immer noch nicht angefangen, aber mal schauen, was der Juni so bringt. Ich hatte mir ├╝berlegt, einmal in der Woche schwimmen zu gehen, das hat mir eigentlich schon immer Spa├č gemacht. Und wenn das Wetter h├Ąlt, ist einen Abend Inline Skating sicher auch drin.

Fazit: Das, was mir wirklich geholfen hat, ist das Ganze langsam anzugehen und an Stellen, an denen ich einfach damit leben kann. Und seitdem ich die ersten Ergebnisse an mir sehen kann, ist meine Motivation dadurch nur gr├Â├čer geworden, das durchzuziehen. Auch, dass ich im Mai trotz Faulheit nicht zugenommen habe, macht mir Hoffnung darauf, dass mir diese Lebensweise auch hilft wenn ich bei meinen Wunschma├čen angekommen bin. Ich denke, ich bin auf dem richtigen Weg!

Nagellack Blumen

Nagellack BlumenIch muss hier mal ein Gest├Ąndnis machen: Ich finde Kitsch toll. Zumindest zum Herstellen, Anschauen und Verschenken. Und deshalb hier meine neuste Entdeckung: Blumen aus Silberdraht und Nagellack! (Au├čerdem kann man da auch mal den alten Nagellack verwenden, der seit Jahren nur rumsteht)

Was man daf├╝r braucht:

Nagellack (der wird bei mir eh nie leer), ein bisschen Silberdraht, einen stabilen Stab (bei mir ists einer zum Feststecken f├╝r Haare, aber auch China-Essst├Ąbchen oder dickere Stricknadeln sollten hier prima gehen) und irgendetwas, wohin man die Blumen zum Trocknen stecken kann.

Und wie geht das jetzt?

Der Silberdraht muss erst einmal zu ein paar Kreisen geformt werden, die werden sp├Ąter die Bl├╝tenbl├Ątter. Daf├╝r wird der Silberdraht um das St├Ąbchen gewickelt. Damit sich die Kringel nicht wieder aufbiegen, hab ich den Draht nach jeder Umdrehung einmal mit dem “Stengel” der Blume verzwirbelt. Ich hoffe, auf den Bildern sieht man, was ich meine.

eine Drahtschlaufe

... und alle Drahtschlaufen

Dann werden die Drahtschlaufen vom St├Ąbchen abgezogen und zu einer Blume geformt. Ich hab bis jetzt nicht mehr als vier Bl├Ątter pro Blume gemacht, also vier Drahtschlaufen. Ich denke mit viel mehr wird das Lackieren schwer.

das Blumen-Drahtgeflecht

Wenn einem die Form gef├Ąllt, kommt der Nagellack ins Spiel. Den Pinsel gut eintunken und auf einer Seite recht viel vom Lack drauf lassen. Dann den Pinsel von unten an die Mitte eines Blattes ansetzen und langsam nach au├čen ziehen. Dabei m├╝ssen beide Blattseiten immer am Pinsel sein, es bidet sich eine Art Nagellackblase – wie wenn man Seifenblasen macht und den Plastikring in die Fl├╝ssigkeit taucht. Das kann ein bisschen fummelig sein und ein paar Anl├Ąufe brauchen, geht aber mit der Zeit immer besser.

ein Blatt ist schon fertig

So wird dann jedes Blatt angemalt. Die Blume zum Trocken irgendwo hin stecken (ich hab ein Schmuckk├Ąstchen mit Polster dazu hergenommen), warten und dabei aufpassen, dass kein zu gro├čer Luftzug daran kommt, sonst platzt die Nagellackblase. Und schon sind die n├Ąchsten Dekoblumen fertig ­čÖé

zwei Bl├╝mchen beim Trocknen

Willkommen in der fabelhaften Welt der kleinen Hexe!

Tja, da hat es mich wohl doch noch erwischt, das Blog-Syndrom.  Liegt vielleicht daran, dass ich in letzter Zeit selbst viel in anderen Blogs lese, und mich immer darüber freue wenn es Updates gibt und ich vielleicht wieder zu einer neuen Idee inspiriert werde.

Ich werde auf jeden Fall versuchen, euch ein bisschen an meinem allt├Ąglichen Sachen teilhaben zu lassen – vor allem was B├╝cher angeht, die ich gelesen habe, selbstgen├Ąhte Werke und ausprobierte Rezepte.

Viel Spa├č beim Schm├Âkern w├╝nscht euch die┬áHexe