The Sew Weekly Reunion 2013 – Victory Faltenrock, Tap Pants and a Bolero

Here it is... my submission for The Sew Weekly Reunion 2013!

A “Victory Faltenrock” and a bolero for the Sew Weekly Reunion 2013 (and a pair of tap pants – but they are under the skirt!)

The Facts

Fabric: 1.5 meters of striped blue fabric, 60 centimeters of dark blue Crepe de Chine, 55 centimeters of grey melange jersey
Notions: Piping, zipper, skirt fastener, lingerie elastic, woven tape, sequin, bead
Pantone Challengen Colours: Mykonos Blue, Turbulence
Pattern: Selfmade
Time to complete: About 15 hours for the skirt, 1 hour for the tap pants and 1 hour for the bolero… plus drafting the patterns
First worn: August 24th, 2013
Wear again? Yes!
Total cost:  ~€30

Now, where do I start? I loved making this stuff! Most of the things were on my sewing list anyway, so I just had to find some fabrics in the right colours. I also decided to include more than one garment in the challenge, since the skirt needed an underskirt anyway and when I saw the colours, the Turbulence immediately made me think about that melange jersey I saw at the fabric store.

Just another picture of the whole outfit

Haven’t worn a skirt that hits above the knees for at least 10 years… doesn’t look that bad, does it?

Anyway, here are some details! The fabric for the skirt was actually in my stash for about a month and I have no idea what it is made of. It was labeled “Designer Fabric”. But it is a woven fabric. I love the dark blue with the brighter stripes in Mykonos Blue. The idea for skirt pattern came from a german sewing page with looots of tutorials, it’s called the “Victory Faltenrock” (Victory Pleated Skirt). I just made a normal skirt instead of a mini skirt, added a waistband, divided the front panels, changed the position of the zipper to the right side and hid it like it’s normally done with jeans. I think it might be my biggest sewing project up until now! (I didn’t realise all this piping would take that much time, I never sewed a zipper in this way and don’t even get me started on the pleats) And I just LOVE it! It took me ages to figure out how to alter the pattern so the stripes on the pleats would  be more or less parallel. And how I wanted to place the stripes on the the rest of the skirt. I went for the “different everywhere” solution, but I did match the stripes at the center front and center back. Another detail I just love, are the pockets under the pleats. And now, some pictures!

I love how the hidden zipper turned out!

The zipper, skirt fastening and the waistband – the inner side of the waistband is made of a soft cotton twill from my stash.

Here you can see the pleats... and piping!

A closeup of the top of the pleats – with some piping!

The piping is made of the same fabric as the rest of the skirt. I didn’t cut it on the bias, but wanted the brighter blue stripes to be visible on it.

The side view of the skirt

And here’s the side view of the skirt!

I also wanted to have a matching underskirt. Only, I didn’t make an underskirt but a pair of tap pants (also called culottes – such a cute word). There’s a tutorial for drafting the pattern and sewing them here. I did alter the pattern a little here and there, used lingerie elastic at the waist and simply hemmed the legs. As the front and back are looking quite similar, I rummaged around a little and came up with a sequil and a matching little bead from my mother, which I sewed on to mark the front. And gone is the fear of short skirts and gusts of wind!

Tap Pants

Tap Pants - Front

The sequil and bead are a dark green

The bolero is a very simple one, I found it more than once on the internet already. I used this tutorial, but I must confess it’s a little too big for me. And I did scale it down already! Apparently just not enough. I found this woven tape with a black, white and grey tartan pattern, but next time I’ll sew a bolero I’ll get bias tape – the woven tape was so slippery I needed to hand baste it all around before sewing it on 😉

Bolero

Oh, and it looks totally boring on photos.

A closeup of the woven fabric

A closeup of the woven fabric

And just because I want to mention it: I listened to Ayreon while sewing this stuff. In fact, to everything from Ayreon (even the bonus CDs)! Totally awesome project by Arjen Lucassen!

So that was the TSW Reuninon 2013 for me, I had lots of fun with it! And it was a real challenge for me to work with colours… I’m one of those persons who mostly wears black 😉

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[Nähen] Sommerjacke 1 – Schnittrecycling

In meinem Kleiderschrank sind ein paar Klamotten, die ich schon seit Jahren gerne anziehe und mir auch nicht wirklich vorstellen kann sie herzugeben. Nicht weil sie “in” sind oder besonders ausgefallen, sondern eher die schlichten Sachen, die zeitlos sind und bei denen mir der Schnitt an mir einfach gefällt. Ein solches Exemplar ist meine Lieblings-Sommerjacke aus einer Art braunem Jeansstoff. Die habe ich vor mindestens vier Jahren gekauft, es könnten aber vielleicht auch noch zwei oder drei mehr sein. Und dementsprechend sieht sie inzwischen aus. Der Stoff ist an vielen Stellen durchgerieben, sie ist ausgebleicht und teilweise lösen sich die Nähte auf. Geht irgendwie gar nicht mehr zum Anziehen. Außer vielleicht auf einem Festival, aber da trage ich lieber Bandpullis.

Vorder- und Rückseite der "Alten"

abgenutzte Arm-Manschette

Auf den ersten Blick sieht die Jacke ja vielleicht gar nicht so schlimm aus… aber bei genauem Hinsehen – urgs!

Da ich aber, wie schon gesagt, den Schnitt einfach mag und mir sowieso mal einen Jackenschnitt zulegen wollte, hab ich beschlossen die Jacke nicht einfach wegzuwerfen. Den Stoff kann ich wohl für nichts mehr hernehmen, also wird sie an den Nähten auseinandergeschnitten und dann kann ich den Schnitt abzeichnen. Und mir damit eine neue Sommerjacke nähen! Als Stoff hätte ich noch schwarzen Cord daheim, der könnte dafür reichen. Eine Anleitung dafür werd ich mir selbst ausdenken, hauptsächlich muss ich halt die Teile in der richtigen Reihenfolge aneinandersetzen und mir ein paar Details überlegen.

Da stellen sich schon einige Fragen, schließlich muss ich ja keine originalgetreue Kopie der Jacke machen. Die Flecken auf den Ellbogen will ich zum Beispiel auf jeden Fall weglassen, eine Applikation auf einem Ärmel hätte ich dafür schon gerne wieder. Mein Standardmotiv, auf das ich bei so etwas komme, sind immer Drachen, aber mal schauen ob ich dabei bleibe. Dann noch die Frage ob ich ein Futter verwende oder nicht. Vom Rock’n’Roll Dress hab ich noch ein paar Meter Futterstuff, der würde sicher gut aussehen. Aber ich bilde mir ja ein, dass ich die Jacke mit Kappnähten machen könnte, die sehen eigentlich so ordentlich aus, dass ich gar kein Futter bräuchte. Die Form der aufgesetzten Taschen würde ich auch gerne ändern, und die oberen Taschen werde ich vermutlich weglassen. Die habe ich sowieso nie verwendet. Dafür könnte ich vorne dann Passen machen. Oder besser, die Passen, die schon dran sind vergrößern. Und dann kommt natürlich noch die Frage aller Fragen: Was für ein Verschluss? Reißverschluss, Knöpfe, doppelte Knopfreihe, wenn Knöpfe, dann welche und wie große… Da habe ich überall noch keine endgültig Entscheidung getroffen.

Erst mal werde ich auf jeden Fall ein Probeteil nähen. Die Jacke soll nämlich ein paar Zentimeter kürzer werden, und das möchte ich auf jeden Fall erst mal ausprobieren bevor ich den Cord verschneide. Das war nämlich ein Reststück und wenn der nicht reicht, brauche ich komplett neuen Stoff 😉 Auf dem Probeteil werde ich auch die endgültige Größe der Passen markieren und mich vermutlich mit den Taschen festlegen. Auf dem kann ich ja problemlos rumzeichnen.

Bis jetzt habe ich die Jacke immerhin schon auseinandergenommen und mit ordentlich beschrifteten Zetteln ausgestattet. Zusätzlich hab ich noch auf einem Blatt Papier rumgekrietzelt was wo hingehört, aber im Zweifelsfall hab ich ja auch noch die Fotos. Da kann ich dann anhand der Schadensstellen schon feststellen, was mal wo war.

te Sommerjacke: Schnittteile

Bei den Teilen, wo ich einen rechten und linken Teil habe, die gleich sind, hab ich erstmal nur einen zerschnitten. Als nächstes muss ich die Teile auf Papier übertragen. Und mich für einen Verschluss entscheiden, der beeinflusst ja doch maßgeblich, wie ich die vordere Mitte gestalten muss.

Zwischendrin hab ich aber noch ein paar andere Projekte auf meiner Liste stehen, die zeitlich ein bisschen mehr drängen, die Jacke dauert also erstmal noch 😉

Schönen Feiertag wünscht euch die Hexe

Siehe auch: Sommerjacke 2 – Probeteil und Cord-Chaos
Sommerjacke 3 – Where Clockhands Freeze
Sommerjacke 4 – Diesmal mit mehr Plan